Erfahrungsbericht RD-ADV-KURS

georg Sulm

Um Ihnen einen Einblick in unser Rettungsdienst-Advanced-Konzept zu ermöglichen, haben wir unseren Absolventen Georg Sulm einige Fragen zu unserem Kurs gestellt.


Georg, erzähle uns Etwas über Dich! Wie ist dein Rettungsdienst-werdegang bisher verlaufen?

Georg: Ich bin Georg, 21 Jahre und liebe es Wiener zu sein. Diese Stadt bietet einem so viel und ich finde es einfach toll hier zu leben.

Das Interesse in einem medizinischen Beruf zu arbeiten war bei mir eigentlich schon immer da - allerdings wusste ich lange nicht genau wo ich genau arbeiten wollen würde.

Im Zivildienst ist mir dann klar geworden, dass das genau mein Ding ist - leider konnte ich den Zivildienst nicht den Kurs zum Rettungssanitäter machen und habe daher freiwillig den Kurs bei einer anderen Rettungsorganisation absolviert.

Recht schnell habe ich bemerkt, dass mir das gebotene Wissen nicht reicht und mich mit Fachbüchern eingedeckt.

 

Dann kam der nächste große Schritt: Wiener Berufsrettung.

 

"Gut Ding braucht Weile", sag ich nur. Aber im zweiten Anlauf hat es dann geklappt und während dem Aufnahmeverfahren habe ich eben mit dem Adiuvare RD-ADV.-Kurs begonnen.

 

Wie bist du auf den Kurs gekommen? Wie kam es zum Entschluss an dem Kurs teilzunehmen?

Georg: Einer eurer Instruktoren, gleichzeitig mein bester Freund, hat mir von dem Format erzählt und ich war sofort Feuer und Flamme!
Der Kurs hat absolut meinen Idealen und Vorstellungen entsprochen.

Das Konzept ist einfach bis ins kleinste Detail durchdacht, die Instruktoren sind alles Profis aus dem Rettungsdienst bzw. Spitälern dieses Landes und wissen einfach genau was sie uns vermitteln müssen. Sie kennen die diversen Krankheitsbilder aus der Praxis und nicht nur aus Lehrbüchern. Das ist nur einer von mehreren Gründen warum dieser Kurs - für mich - der Beste österreichweit ist.

Wie war für dich der Kurs? Bist du gut mit dem Pensum an Stunden und dem Lernaufwand zurecht gekommen?

Georg:  diesem Kurs teilzunehmen fiel mir nicht schwer - obwohl die Kurskosten für mich zum damaligen Zeitpunkt schon heftig waren. Aber rückblickend war er jeden Cent wert und ich würde ihn jederzeit nochmal machen.

Ich muss auch sagen, dass ich von meiner Familie sehr unterstützt wurde und möchte mich an dieser Stelle nochmals bedanken!

 

Der Kurs war für mich eine neue, interessante aber vor allem sehr lehrreiche Erfahrung die ich niemals missen möchte.

Ich habe viele neue Leute kennenlernen dürfen. Wir haben so viele Stunden gemeinsam verbracht und daher wurden wir eine richtige Einheit.

Es gab oft Momente während dem Unterricht, da habe ich überhaupt nicht mehr durchgeblickt aber es wurde dann so lange erklärt, bis es der Letzte auch verstanden hatte.

Dadurch, dass ich im Kurs immer genau aufgepasst, immer mitgelenkt und es oft wiederholt habe war der Lernaufwand nicht extrem groß.

 

Zeiteinteilung ist das A und O!

 

Und nicht zu vergessen sind die knapp 300 Stunden Theorie - obwohl da die internationalen Zertifizierungen noch nicht eingerechnet sind - aber man könnte locker 600 Stunden daraus machen und es wäre noch genug Luft nach oben.

 

Hast du tipps für angehende Teilnehmer?

 

Georg: Den wertvollsten Tipp meiner Meinung nach für zukünftige Teilnehmer ist, diesen Kurs nur dann zu machen wenn man zu 100% mit Herz und Seele dabei ist. Er verlangt einem viel Einsatz ab und das kann mitunter auf die Substanz gehen.

Und natürlich ganz wichtig: von Beginn an mitlernen! 

Viel wichtiger: Wie ging es dir in der nacht vor deiner Prüfung zum Notfallsanitäter?

Georg: Also in der Nacht vor der Prüfung war ich eigentlich sehr entspannt. Ich habe mein Lernen mit einem Hopfen/Malz-Mischgetränk beendet und ferngesehen. Die große Nervosität kam erst am Tag der Prüfung als ich zur ersten Station gerufen wurde.

 

Wie geht es für dich weiter?

 

Georg: Als Nächstes steht mal NKA und NKV an, danach folgt der EPC-Kurs, der leider (noch?) nicht als Zertifikat im Kurs dabei ist, sondern "nur" theoretisch und praktisch gelernt wird.

 

In Weiterer Zukunft werde ich die Ausbildung zum NKI anstreben. Wenn ich genug Erfahrung gesammelt habe ich mein Wissen - und eben auch Erfahrung - gerne weitergeben und neue, motivierte Rettungsdienstmitarbeiter unterrichten.

 

Aber unser Beruf ist permanent im Wandel, ich glaube eines meiner größten Ziele ist es, immer am Ball zu bleiben und nie den Faden zu verlieren!

Ich möchte immer am aktuellsten Stand der Dinge sein und da habe ich mit Adiuvare einen hervorragenden Ansprechpartner gefunden.